InGesundheit

Chronique Fatigue oder was? Zurück zur Mitte

Teil 2

Schritt 1. Der Gyn-Check

Zu Beginn meines gesundheitlichen Einbruchs habe ich erstmal nur Eisen zugeführt und einen Termin bei meinem Gynäkologen vereinbart. Ich habe seit anderthalb Jahren einen unregelmäßigen Zyklus und versuche ebenfalls so lang herauszufinden, woran das – neben dem Stress – liegen könnte. Zu diesem Zeitpunkt war ich ebenso lang nicht mehr beim Gynäkologen, da ich einfach keinen Sinn mehr darin sehe zu reinen Schulmedizinern zu gehen, wenn ich Beschwerden habe, die über die üblichen Fragestellungen hinausgehen. Auch diesmal wurde ich nicht eines Besseren belehrt und hätte mir auch diese Untersuchung sparen können.

Es wurde also mal wieder Blut abgenommen. Allerdings nur ein sehr kleines Fenster mit sehr wenigen Werten und auch nicht nüchtern. Obwohl mein DHEAS-Wert (Steroidhormon, Vorhormon für die Synthese anderer Hormone) bei dieser Messung erhöht war und ein weiterer Wert im Blutbild auf Vitamin B12-Mangel hingedeutet hat (das habe ich selbst recherchiert, denn dazu kein Wort), habe ich zum einen eine Woche auf Rückruf gewartet, um mir dann zum anderen sagen zu lassen, dass alles in Ordnung und der Wert doch gar nicht erhöht sei. Bei anderen Frauen sei der viiiiiel höher! … Aber dass ich doch trotzdem eine bestimmte Hormonpille nehmen soll, um eben dieses Hormon herunter zu drücken. Ich ließ mir den Namen dieser Pille geben, habe gegoogelt und nicht schlecht über die Risiken und vielen Nebenwirkungen gestaunt. Zu meinen übrigen Beschwerden und der unregelmäßigen Periode tätigte der Herr Doktor lediglich die Aussage: „Das ist halt der Stress.”

Noch einmal danke für nichts. Er hat einen Brief von mir erhalten. 

Aufgrund des erhöhten DHEAS-Wertes habe ich gegoogelt und bin auf das Thema Nebennierenschwäche gestoßen. Im Grunde bedeutet das nur, dass die Nebennieren durch Dauerstress und ständige Cortisol-Ausschüttung nicht mehr richtig arbeiten, also die Hormonproduktion aus dem Gleichgewicht ist. In diesem Fall ist das DHEAS allerdings erniedrigt, was Auswirkungen auf andere Hormone, wie Sexualhormone hat. Doch wenn die Nebennieren aufgrund von anhaltendem Stress laufend Cortisol ausschütten und dadurch der Cortisolspiegel im Körperkreislauf gestört ist, beeinträchtigt auch das die Produktion anderer Hormone in den Nebennieren, wie Adrenalin und Noradrenalin. Diese sind dann, aufgrund von Dauerstress, ebenfalls erhöht, halten den Körper auf Trab und führen in Kombination mit einem umgekehrten Cortisol-Tagesverlauf zu Herzrasen, Unruhe und Nervosität, Empfindungs- und Schlafstörungen. In der Regel Hand in Hand mit einem Serotoninmangel. Das wiederum verstärkt chronische Erschöpfungszustände. Den Cortisol-Tagesverlauf kann man nur über den Speichel testen. Und zwar etwa fünf mal über einen Zeitraum von morgens bis zum frühen Nachmittag. Morgens sollte der Cortisol-Wert am höchsten sein und über den Tag absinken. Abends löst dann das Schlafhormon Melatonin ab. Ist er morgens sehr niedrig und steigt erst später an, ist das ein Zeichen dafür, dass die Nebennieren aus dem Gleichgewicht sind. Den Test gibt es in der Apotheke für nicht zu knapp Geld. Spoiler Alert: Ich habe ihn nicht gemacht, da meine Symptome eindeutig sind und ich mir das Geld an dieser Stelle spare. Mir ist hier nicht wichtig, ob die genaue Definition Nebennierenschwäche zutrifft, sondern was mein Körper sagt. 

Schritt 2: Endlich ein ganzheitlicher Arzt

Wieder einmal war ich also sauer auf einen Schulmediziner und verzweifelt. Doch diesmal konnte ich an diesem Punkt nicht aufhören mir externe Unterstützung zu suchen, da ich endgültig bei der chronischen Erschöpfung angekommen war und das ganzheitlich und geordnet angehen musste und wollte. Schon zu lange ging das hin und her und auf und ab. Von ein paar Adressen, war ein Arzt ein Treffer. Ich habe nach Gefühl nur diesen einen Arzt kontaktiert. Wenn du wissen möchtest, mit wem ich gerade arbeite, schreib mir eine Mail an haux.haux@anjas-weg.de 

Zwei Monate, nachdem mich meine Kräfte verlassen hatten, hatte ich endlich den ersten Termin. Er hat sich eine Stunde Zeit für eine sehr ausführliche Anamnese genommen. Ich bin Kassenpatientin. Seine Fragen gingen zurück bis in die Kindheit, zu meinen Eltern, was in meinem Leben los war, los ist und vieles mehr. Ich habe noch nie eine so ausführliche Anamnese erlebt. Und vor allem – was mir auch sehr wichtig ist – hat er keine Probleme mit einer mündigen Patientin, die Wissen und ihre eigenen Vorstellungen einbringt. 

Nach diesem umfangreichen Gespräch lief der erste Termin auf zwei wichtige erste Schritte hinaus:

  • Laboruntersuchung einer Stuhlprobe (Zitat Arzt: „Reizdarm? Das ist doch das, wo die Ärzte nie wissen, was wirklich los ist. Das ist mir alles zu exotisch.”)
  • Ausführliches Blutbild

Es ist wirklich überraschend, was man alles bei der Kasse einfordern kann, wenn es der richtige Arzt tut. Ihr Lieben, lasst euch nicht mehr lumpen. Ich wollte z.B. bereits letztes Jahr nach der Darmentzündung eine Laboranalyse meines Stuhls beim Gastroenterologen, um überhaupt einmal zu erfahren, wie es meiner Darmflora geht. Er hat es mir ausgeredet, denn das würde ja gar nichts bringen, dieser Kassentest. Und überhaupt sei das völlig unnötig und „Reizdarm” sei eben langwierig und chronisch. 

Die folgenden Bilder zeigen, was bei der Stuhluntersuchung und dem großen Blutbild alles als Kassenleistung gecheckt wird. Hier geht jeweils noch viel mehr, doch alles weitere muss man dann selbst bezahlen. 

Blutuntersuchung
Blutuntersuchung
Stuhluntersuchung

Schritt 3: Die Eigenbehandlung 

Ich gebe hier ausschließlich meine persönlichen und individuellen Erfahrungen weiter. Keine Empfehlungen für die Einnahme von Präparaten. Ich erhebe keinen Anspruch auf medizinische Beratung oder Heilversprechen.

Der Starttermin meiner Behandlung war für mich schon einmal eine echte Erleichterung, da ich nun wieder Licht am Horizont sah. Weil ich aber nicht so lange auf erste Maßnahmen warten wolle, da es mir schlecht ging, habe ich mich natürlich informiert, was man selbst tun kann. Ich habe mich zunächst auf Nebennierenschwäche konzentriert, doch die Behandlung mit entsprechen Maßnahmen und Heilpflanzen ist auf jeden Erschöpfungszustand übertragbar. 

Ich verlasse mich nur auf die natürliche Apotheke

Für die Behandlung von Erschöpfungszuständen werden in erster Linie drei Heilpflanzen empfohlen: Ashwagandha (Withania somnifera), roter Ginseng (Panax ginseng) oder Rosenwurz (Rhodiola rosea). Sie alle sind Adaptogene, wirken sich also lindernd auf Stress, psychotische Zustände, Panik und Angst aus.

Sowohl roter Ginseng als auch Rosenwurz gleichen einerseits aus und regen andererseits auch an. Ashwagandha wirkt sich lediglich beruhigend aus und wird auch als Aphrodisiakum und für den Muskelaufbau verwendet. Ich habe mich zunächst für panax Ginseng entschieden, da ich möglichst schnell wieder fit werden und Energie haben wollte. Typisch Anja halt. Wie gesagt wirkt Ginseng auch anregend und stärkend. Das war genau die falsche Entscheidung, denn er war einfach zu anregend. Er wird auch eher für die Rekonvaleszenzphase empfohlen. Ich vertrage bis jetzt überhaupt keine Stimulanzien. Weder zu viel Koffein (ich habe bis vor etwa zwei Wochen nur einen grünen Tee am Morgen getrunken und das reicht auch, ist manchmal sogar etwas krass), noch Alkohol oder anderes, was in irgendeiner Weise stimulierend wirkt. Bei erhöhtem Cortisolspiegel sind das sowieso NO-Gos. Dazu zählen auch Medien und Umfeld. Das löste teilweise panikartige Zustände aus und zuletzt hat es mich hart getroffen. Dazu wird es auch einen Artikel geben! 

Ich bin also auf Ashwagandha umgestiegen, was die richtige Entscheidung war. Wichtig ist hier der Gehalt an den wirksamen Withanoliden. Er sollte min. 10% des Anteils an Wurzelextrakt (Extrakt – ganz wichtig) ausmachen. Also auf 500 mg Wurzelextrakt 50 mg Withanolide. Die Dosierungsempfehlungen schwanken. Sie reichen von 500 mg pro Tag bis 1500 mg und mehr. Ich habe die ersten 2,5 Monate 500 – 1000 mg pro Tag genommen, da ich zusätzlich CBD-Öl verwendet habe. Letzteres habe ich vor etwa drei Wochen erstmal abgesetzt und nehme stattdessen 2250 mg Ashwagandha. Warum, das erzähle ich in einem anderen Artikel.  

CBD-Öl ist für mich persönlich die absolute Wunderwaffe und ich bin dankbar dafür, dass es dieses Produkt gibt. Es stiftet sofort Ruhe im Kopf, ordnet das Gedankenchaos und beruhigt allgemein. CBD wirkt Stress entgegen, ist ein starkes Schmerzmittel, hemmt Entzündungen und wirkt antipsychotisch. CBD + Ashwagandha = Dream Team. Für mich zumindest. Ich habe morgens 15 Tropfen 5%iges CBD-Öl genommen. Das entspricht etwa 25 mg Cannabidiol und ist die empfohlene Dosis bei Depressionen. Bei Bedarf nehme ich tagsüber 4 Tropfen 20%iges CBD-Öl. Die gute Schweizer Qualität. 

Bei längerfristiger Einnahme von CBD sollten die Organwerte gecheckt werden und auch zuvor, falls jemand hier Probleme hat. 

Da ich seit dem akuten Krankheitsbeginn starke Schlafstörungen habe, nahm ich lange eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen 4 Tropfen 20%iges CBD + eine kleine Dosis pflanzliches Schlafmittel. 

Schlafstörungen können vielfältige körperliche und psychische Ursachen haben. Das Hormon Progesteron sowie auch Cortisol sind beispielsweise auch am Schlafzyklus beteiligt. Der Neurotransmitter Serotonin ist super wichtig für einen gesunden Schlaf, da aus Serotonin Melatonin gebildet wird. Gerade bei Depressionen, Burnout und Chronique Fatigue ist all das in der Regel im Ungleichgewicht. Dazu später noch mehr.     

Diese hier geschilderte Kombi hat mir für den Tag bereits sehr gut geholfen. Ich hatte schon  nach kurzer Zeit etwas mehr Energie, war ruhiger, die Angstzustände wurden weniger und mein Kopf funktionierte wieder besser. Meine Schlafstörungen sind leider etwas hartnäckiger, doch es dauert eben, bis Hormone und Neurotransmitter wieder im Gleichgewicht sind. 

Wenn du irgendeinen Zweifel hast, ob du ein Produkt verträgst, sprich mit einem Spezialisten, informiere dich und lass deine Blutwerte checken. Vorsichtiges Herantasten ist ebenfalls empfohlen. Ich gebe hier ausschließlich meine persönlichen und individuellen Erfahrungen weiter. Keine Empfehlungen für die Einnahme von Präparaten. Ich erhebe keinen Anspruch auf medizinische Beratung oder Heilversprechen.

Ruhe, Ruhe, Ruhe!

Eine komplexe Erkrankung wie chronische Erschöpfung ist weder in einem Monat erledigt, noch sind die einzelnen Baustellen sofort klar auszumachen. Es gilt zu probieren und sich Schritt für Schritt weiter zu tasten. Ruhe und Entspannung sind absolut unerlässliche Bausteine für einen erfolgreichen und nachhaltigen Genesungsprozess. In meinem letzten Artikel zum Thema Heilung habe ich erzählt, was ich auf spiritueller Ebene so alles mache. Allen voran schamanische Arbeit und (fast) tägliche Meditation.

Ich achte nun verstärkt darauf, so viele Auszeiten wie möglich in meinen Tag einzubauen, tief durchzuatmen und in der Natur zu sein. Mit Supermärkten, Stadtleben und Menschen gehe ich nur noch in Kontakt, wenn es gar nicht anders geht. Ich wähle meine Isolation also selbst und bin glücklich damit. Die Vibes da draußen sind mir derzeit einfach zu unangenehm, anstrengend und strange. 

Da ich immer mehrere Baustellen gleichzeitig bediene, mir die Arbeit nicht ausgeht, wir Pläne haben und ich auch einfach gern Dinge tue, muss ich mich sehr dazu anhalten, nicht immer wieder an und über meine Grenzen zu gehen. Das ist eine Sache, die mir sehr schwer fällt, da einfach so viel zu erledigen ist. 

Schritt 4: Zweiter Arzttermin und Besprechung der Werte

Ende August hatte ich den ersehnten Besprechungstermin. Es hat länger gedauert, da ich die Blutuntersuchung, bei der auch die Hormone noch mal ordentlich angesehen wurden, nur im Zeitraum vom 19. bis 21. Zyklustag machen konnte. Es ging um den Progesteron-Wert, der in diesem Zeitraum auf einem bestimmten Level sein muss. Dieses Hormon ist, wie bereits erwähnt, maßgeblich am Schlaf beteiligt. Interessant auch, dass mein Gynäkologe so etwas gar nicht zu wissen scheint. 

Wie sich herausstellte, habe ich einige Mängel und Grenzwerte an Vitaminen und Mineralstoffen und dadurch natürlich auch diverse Ungleichgewichte im Körper, die sich ebenfalls im Blutbild gezeigt haben:  

  • Eisen und Kupfer unteres Minimum: Dadurch rote Blutkörperchen ebenfalls am unteren Minimum (ich führe Eisen bereits seit Mai zu)
  • Magnesium unteres Minimum
  • Vitamin D-Mangel
  • Vitamin B12-Mangel
  • Vitamin B6 unteres Minimum
  • Zink unteres Minumum 
  • Progesteron zu wenig: Progesteron ist ein starkes Antidepressivum und wichtiges Hormon zur Regulierung unseres Schlafes (Nebennieren)
  • u.a. die hier nicht relevant sind  
  • DHEAS: nicht erhöht! So viel dazu. Mein Gynakologe hätte mich also völlig falsch behandelt, was alles nur noch schlimmer gemacht hätte

All diese Werte testen Ärzte normalerweise nicht, mit der Ausrede, die Kasse würde das nicht zahlen. Wenn es einem schlecht geht und man den richtigen Arzt hat, ist es aber möglich.

Die Stuhluntersuchung hat aufgezeigt, dass mir drei wichtige Bakterienstämme fehlen, Säuerungsflora und Darmimmunsystem quasi nicht vorhanden sind und ich außerdem einen ausgewachsenen Hefepilzbefall (nicht Candida) habe. Letzterer kann eine Folge von Schwermetallbelastung und / oder Fehlbesiedlung der Darmflora sein. Du kannst eine intensive Schwermetall-Ausleitungs- und Pilzabtötungsbehandlung bei einem Spezialisten durchführen lassen. Das zahlt die Kasse nicht. Mir wurde jetzt erstmal eine Darmsanierung mit speziellen Produkten empfohlen, um unter anderem den Pilzbefall über eine gesunde Darmflora zu beheben. Der Fortschritt wird frühestens nach drei Monaten überprüft. Ich habe schon öfter selbst versucht Schwermetalle auszuleiten, beispielsweise mit Zeolith. Ob es etwas gebracht hat ist leider fraglich. Schon dieser Kassentest hat mich also ein ganzes Stück weiter gebracht. Hätte mein Gastroenterologe ihn letztes Jahr nicht abgelehnt, hätte ich damals bereits intervenieren können. Wenn man drauf zahlt, kann man noch viel umfangreicher testen.

Natürlich ist die Darmgesundheit stark von unserer Psyche abhängig, da das gesamte Verdauungssystem über den Nervus Vagus (Vagusnerv) direkt mit dem Gehirn verbunden ist. Und umgekehrt. Unsere Gedanken und unser Umgang mit Stress wirken sich also direkt auf Magen und Darm aus. Trotzdem ist auch das nur ein Teil des Ganzen und heute weiß ich: Ein Florastatus ist Gold wert. Wenn du von einer (diffusen) Darmerkrankung betroffen bist und ihn noch nicht gemacht hast, dann fordere ihn bei deinem Arzt ein. 

Viele bunte Pillen, Tropfen und Pülverchen

Und kein einziges synthetisches Medikament dabei. Alles, was mir verordnet wurde, sind Vitamine, gute Öle, Mineralstoffe und probiotische Produkte zur Darmsanierung. Hier die Listen.

Nahrungsergänzungsmittel verordnet

  • Vitamin D3K2: 5000 Einheiten pro Tropfen / morgens
    • Vitamin D wird auch benötigt, um Magnesium resorbieren zu können. Ich schätze, dass sich mein Magnesiumspiegel nun bessern wird
  • Magnesium (Sango Coralle) / abends -> besserer Schlaf
  • Vitamin B12: 1000 Einheiten pro Tropfen / morgens, vorerst doppelte Dosierung
  • Omega 3-Öle DHA + EPA  / 45 Tropfen  morgens
  • Vitamin B1 / 1 Kapsel morgens
  • 5HTP / 200 – 400 mg morgens -> Serotoninvorstufe -> Melatonin
  • GABA / 400 mg vor dem Schlafengehen
  • Kupfer / 1 Tablette
    • Wird unter anderem für die Eisenresorbtion benötigt
  • Eisen / 1 Kapsel täglich (wenn ich daran denke …)
  • Vitex Agnus castus (Mönchspfeffer, wirkt ausgleichend auf Hormonhaushalt) / 1 Tablette in der zweiten Zyklushälfte vor dem Schlafengehen
    • Mönchspfeffer ist ein klassisches Frauenkraut, das auch bei Regelbeschwerden -schmerzen und Endometriose oder bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt wird
  • Seit kurzem nehme ich Melatonin vor dem Schlafengehen

Darmsanierung

  • Probiotische Kulturen auf meinen Mangel zugeschnitten / nüchtern morgens
  • Kapseln für den Aufbau des Darmimmunsystem / morgens
  • Weiteres Produkt für die Stärkung des Darmimmunsystems, die Darmschleimhaut und den Aufbau einer gesunden Darmflora / 2 – 3 x täglich

Und zusätzlich meine eigene Auswahl

  • CBD-Öl / 2 – 3 x täglich / 5%, 20% (seit ein paar Wochen erstmal ausgesetzt: Gewöhnung)
  • Ashwagandha / 500 – 1000 mg / seit ein paar Wochen 2250 mg
  • OPC = oligomere Proantocyanidine = starke Antioxitantien: aus den Kernen roter Weintrauben gegen oxidativen Stress / 1 Kapsel morgens
  • Selen 200 mg / morgens
  • Tinktur aus eigener Herstellung: Johanniskraut & Lavendel / 2 – 3 x täglich 25 Tropfen / seit ein paar Wochen erstmal nicht mehr

Das Alles in Kombination führe ich jetzt seit Ende August aufgrund der genannten Untersuchungen zu. Die Eigenbehandlung läuft schon etwas länger. Das ist viel, ja. Doch es ist alles natürlich, nichts davon ist synthetisch hergestellt. Und das zeigt auch einmal mehr, dass wir unseren Nährstoffbedarf über die Nahrung, die gespritzt, überzüchtet und verpestet ist, nicht mehr ordentlich decken können. Ausschließlich bio einzukaufen kann sich leider nicht jeder leisten und ich würde sagen, dass auch das aufgrund der modernen Lebensumstände nicht reicht. Wenn dann noch verstärkte Belastungen hinzu kommen, gehen die körperlichen Reserven Stück für Stück ins Minus. 

5HTP, GABA und Omega 3 sind im speziellen wichtig für die Regulierung der Neurotransmitter und für die Normalisierung der Gedächtnisfunktion. So ist 5HTP die Vorstufe von Serotonin, aus dem wiederum Melatonin gebildet wird. GABA (y-Aminobuttersäure) ist der wichtigste Botenstoff im zentralen Nervensystem und unter anderem beteiligt an Stressmanagement, Stimmung, Reduktion von Nervenreizungen, etc. Omega 3 ist unter anderem wichtig für Gehirn- und Immunfunktion. 

Ich habe bereits nach kurzer Zeit gemerkt, wie mir all diese Mittel helfen. Meine körperliche Kraft kam mehr und mehr zurück. Kopf und Gedächtnisleistung wurden angekurbelt. Die Müdigkeit tagsüber wurde besser. Mein Schlaf normalisiert sich nur sehr langsam, ist aber auch nicht mehr ganz so schlecht wie die erste Zeit. Dennoch ist das ein Faktor, der mein Befinden leider immer negativ beeinflusst. 

Im nächsten und letzten Teil spreche ich ein sehr interessantes Thema an, das mir komplett neu war. Ich hoffe, du bist dann wieder dabei! 

*Kurze Erläuterungen zu den Nährstoffen

Vitamin D3K2

D3: Sonnenvitamin, wichtig für die Knochen, fördert Kalziumaufnahme über den Darm, fördert Kalzium- und Phosphattransport zu den Knochen und Zähnen.

K2: Quasi in Symbiose mit D3: Bedingen sich gegenseitig, Wirkverstärkung, etc.

Vitamin B12

Absolut wichtig! Zellteilung, Blutbildung, Nervenfunktion, Energiestoffwechsel, Psyche, etc.

Magnesium

Für die Muskeln (Krämpfe = Muskel braucht Magnesium), Entspannung, erholsamer Schlaf, etc.

Vitamin B1

Nervensystem, Energiestoffwechsel, Psyche, Herzfunktion, etc.

Kupfer

Spurenelement, wird für die Zellatmung benötigt (Energiegewinnung der Zellen mithilfe von Sauerstoff), wird für die Eisenresorbtion benötigt, Teil zahlreicher Enzyme (unter anderem solcher, die Histamin im Körper abbauen; oder Superoxiddismutase (SOD): wichtiges Antioxidans, das u.a. die Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale schützt), Blutbildung (Hämoglobin = roter Blutfarbstoff), etc. 

Eisen

Spurenelement, Sauerstofftransport im Blut (Bestandteil von Hämoglobin), Sauerstoffspeicherung in der Muskulatur, Blutbildung, Funktionsfähigkeit diverser Enzyme und Stoffwechselprozesse, etc.  

Selen

Normale Funktion des Immunsystems, normale Funktion der Schilddrüse, Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, Erhaltung Haare + Nägel, etc. 

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